Freitag, 31. August 2012
Das politische Malheur der Tagträumer
Das renommierte American Institute for human Capital Preservation hat in einer Aufsehen erregenden Studie belegt, dass Tagträumereien bei Kindern und Teenagern zu deutlich messbarem Leistungsabfall sowohl in der Schulzeit als auch später im Berufsleben führen können. Zu ähnlichen Ergebnissen kam jüngst schon die OECD. Man könne zutreffend behaupten, dass die Möglichkeit bestehe, zukünftige Studien könnten zu annähernd ähnlichen Ergebnissen führen, so Condoleeca Langley, Leiterin der Abteilung für zukünftige Kinderarbeit, am Rande der Tagung minderjähriger Führungseliten in Eaton. „Es sei alles eine Frage der Betrachtungsweise“, teilte die ehemalige Direktorin des Aufsichtsrates der EU-Kommission mit.
Auf die Frage, ob Deutschland auf dem Weg sei, international den Anschluss zu verlieren, antwortete sie hingegen ausweichend. Deutschland habe große Fortschritte bei der Zeit, die deutsche Kinder im Hort und in der Schule verbringen, gemacht. Man nähere sich anderen Ländern wie Frankreich oder auch den Skandinaviern immer mehr an. Dennoch dürfe man bei den Anstrengungen nicht nachlassen, die Heranwachsenden weiterhin verstärkt dem übertriebenen Schutz des Elternhauses zugunsten einer professionelleren Humankapitalgenerierung zu entziehen.
Und dann doch deutlicher: "Tagträumende, die sich gesellschaftlicher Aufsicht entziehen, neigen zu Drogenmissbrauch, Einsiedelei und bilden heute das Rekrutierungspotenzial der Demonstranten von morgen. Das sollten wir nicht zulassen!"

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