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Freitag, 31. August 2012
Das politische Malheur der Tagträumer
diegodelawegda, 14:53h
Das renommierte American Institute for human Capital Preservation hat in einer Aufsehen erregenden Studie belegt, dass Tagträumereien bei Kindern und Teenagern zu deutlich messbarem Leistungsabfall sowohl in der Schulzeit als auch später im Berufsleben führen können. Zu ähnlichen Ergebnissen kam jüngst schon die OECD. Man könne zutreffend behaupten, dass die Möglichkeit bestehe, zukünftige Studien könnten zu annähernd ähnlichen Ergebnissen führen, so Condoleeca Langley, Leiterin der Abteilung für zukünftige Kinderarbeit, am Rande der Tagung minderjähriger Führungseliten in Eaton. „Es sei alles eine Frage der Betrachtungsweise“, teilte die ehemalige Direktorin des Aufsichtsrates der EU-Kommission mit.
Auf die Frage, ob Deutschland auf dem Weg sei, international den Anschluss zu verlieren, antwortete sie hingegen ausweichend. Deutschland habe große Fortschritte bei der Zeit, die deutsche Kinder im Hort und in der Schule verbringen, gemacht. Man nähere sich anderen Ländern wie Frankreich oder auch den Skandinaviern immer mehr an. Dennoch dürfe man bei den Anstrengungen nicht nachlassen, die Heranwachsenden weiterhin verstärkt dem übertriebenen Schutz des Elternhauses zugunsten einer professionelleren Humankapitalgenerierung zu entziehen.
Und dann doch deutlicher: "Tagträumende, die sich gesellschaftlicher Aufsicht entziehen, neigen zu Drogenmissbrauch, Einsiedelei und bilden heute das Rekrutierungspotenzial der Demonstranten von morgen. Das sollten wir nicht zulassen!"
Auf die Frage, ob Deutschland auf dem Weg sei, international den Anschluss zu verlieren, antwortete sie hingegen ausweichend. Deutschland habe große Fortschritte bei der Zeit, die deutsche Kinder im Hort und in der Schule verbringen, gemacht. Man nähere sich anderen Ländern wie Frankreich oder auch den Skandinaviern immer mehr an. Dennoch dürfe man bei den Anstrengungen nicht nachlassen, die Heranwachsenden weiterhin verstärkt dem übertriebenen Schutz des Elternhauses zugunsten einer professionelleren Humankapitalgenerierung zu entziehen.
Und dann doch deutlicher: "Tagträumende, die sich gesellschaftlicher Aufsicht entziehen, neigen zu Drogenmissbrauch, Einsiedelei und bilden heute das Rekrutierungspotenzial der Demonstranten von morgen. Das sollten wir nicht zulassen!"
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Dienstag, 5. Juni 2012
Der Geek-Test
diegodelawegda, 15:43h
Ich habe den Geek-Test gemacht. Also eigentlich habe ich ihn schon zum zweiten Mal gemacht, weil ich vergessen hatte, wie mein Ergebnis war. Ich kann diesen Test jedem empfehlen, der sich selbst seltsam findet. Manchmal erkennt man, dass man zwar wirklich komisch ist – aber andere auch nicht anders sind. Vielleicht sogar noch seltsamer. Andererseits – wenn man so richtig seltsam ist – will man vielleicht gar nicht, dass andere seltsamer sind. Naja, wer weiß.
Mein Ergebnis: Major-Geek :-).
Nach diesem Urknall der Selbstfindung habe ich bereits einschlägige Online-Warenhäuser für Leute wie mich ausfindig gemacht. Ich gehöre anscheinend zu einer seltsamen Spezies, deren Selbsterkenntnis der eigenen geekmäßigen Seltsamkeit anderen Leuten zu ihrem Lebensunterhalt dient. Man benötigt schon eine ganze Menge geekmäßiger Seltsamlinge, die auf Roboterwanzen, Lichtschwerter und, ja wirklich, auf Taschenschoner stehen, um damit Geld verdienen zu können. Als Major-Geek steht man übrigens nicht auf Taschenschoner.
Taschenschoner – das sind so Plastikhüllen, die man sich in die Brusttasche ärmelloser Hemden stecken kann, um darin vierfarbige Kulis und anderen Kleinkram zu verstauen. Damit das Hemd weder fleckig noch beschädigt wird. Das wird es schließlich schon beim Essen. Und beim Unterhalten. Denn ein richtiger Geek kleckert und hat auch schon beim Lachen gespuckt. Hallo? Hat das denn nicht jeder? Das ist ja so, als ob man sagte, ausschließlich Geeks pupsen im Bus. Klar, auf die eine oder andere Art ist jeder seltsam, der im Bus fährt, aber die machen ja auch keinen Geek-Test. Und pupsen tut jeder. JEDER! Auch Frauen. So was…
Mein Ergebnis: Major-Geek :-).
Nach diesem Urknall der Selbstfindung habe ich bereits einschlägige Online-Warenhäuser für Leute wie mich ausfindig gemacht. Ich gehöre anscheinend zu einer seltsamen Spezies, deren Selbsterkenntnis der eigenen geekmäßigen Seltsamkeit anderen Leuten zu ihrem Lebensunterhalt dient. Man benötigt schon eine ganze Menge geekmäßiger Seltsamlinge, die auf Roboterwanzen, Lichtschwerter und, ja wirklich, auf Taschenschoner stehen, um damit Geld verdienen zu können. Als Major-Geek steht man übrigens nicht auf Taschenschoner.
Taschenschoner – das sind so Plastikhüllen, die man sich in die Brusttasche ärmelloser Hemden stecken kann, um darin vierfarbige Kulis und anderen Kleinkram zu verstauen. Damit das Hemd weder fleckig noch beschädigt wird. Das wird es schließlich schon beim Essen. Und beim Unterhalten. Denn ein richtiger Geek kleckert und hat auch schon beim Lachen gespuckt. Hallo? Hat das denn nicht jeder? Das ist ja so, als ob man sagte, ausschließlich Geeks pupsen im Bus. Klar, auf die eine oder andere Art ist jeder seltsam, der im Bus fährt, aber die machen ja auch keinen Geek-Test. Und pupsen tut jeder. JEDER! Auch Frauen. So was…
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Montag, 21. Mai 2012
Champions-League-Gejammer
diegodelawegda, 16:28h
Ist doch irgendwie eigenartig, wie sehr einem so ein olles Fußballspiel nachhängt, als sei die Welt untergegangen. Und wie schnell dieses Gefühl auch wieder verfliegt. Ich bin überhaupt kein Bayern München – Fan, aber das war schon ganz schön bitter. Man geht im Kopf durch, was wäre wohl passiert, wäre Müller nicht ausgewechselt worden oder jemand anderes hätte diesen Elfmeter geschossen oder Schweinsteiger hätte Cech an den Rücken geschossen und so ins Tor, und, und, und. Und dann denkt man schon an die EM und an die nächste Saison, die hat nämlich auch wieder ein Finale.
Das ist das Schöne am Fußball, er setzt einen überaus heftigen Gefühlen aus (oder nicht, je nach Charakter und Sozialisierung), um gleich wieder zum nächsten Ereignis überzugehen. Alles auf Null und von vorne. Was durchaus auch etwas Bitteres haben kann, wenn sich die Dinge all zu oft wiederholen. Aber vielleicht schießt ja Gomez das nächste Mal nicht aus acht Metern acht Meter übers Tor, sondern hinein. Aber ach, mit fehlt der Glaube. Und außerdem sind mir die Schwatz-Gelben als Meister eh viel lieber.
Das ist das Schöne am Fußball, er setzt einen überaus heftigen Gefühlen aus (oder nicht, je nach Charakter und Sozialisierung), um gleich wieder zum nächsten Ereignis überzugehen. Alles auf Null und von vorne. Was durchaus auch etwas Bitteres haben kann, wenn sich die Dinge all zu oft wiederholen. Aber vielleicht schießt ja Gomez das nächste Mal nicht aus acht Metern acht Meter übers Tor, sondern hinein. Aber ach, mit fehlt der Glaube. Und außerdem sind mir die Schwatz-Gelben als Meister eh viel lieber.
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